Freitag, 29. Mai 2015

Von einem Fuchs und einem Riesenmaikäfer

Nun ist der Monat Mai schon fast wieder um. Er ist ja förmlich an uns vorbei gesaust. Die Löwenzahnblüten wurden zu Pusteblumen und der Raps ist nun schon leider wieder fast verblüht. Geregnet hat es bei uns sehr wenig. Pfützen gibt es keine.
Gebuddelt haben wir auch schon lange nicht mehr. Der Boden ist steinhart. Trotzdem haben wir neue gelbe Blümchen entdeckt.
Entdeckt haben wir auch eine Fuchsmama. Leider gibt es davon kein Bild. So schnell, wie Frauchen und Herrchen uns am Kragen hatten, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ungefähr fünf Meter vor uns kam die Füchsin durch die Wiese. So nah, dass Frauchen genau erkennen konnte das sie drei Mäuse in der Schnute hatte. Lotte machte gleich einen langen Hals und man konnte ihr ansehen das sie grübelte: "Wo hat die nur die Mäuse her?" *lach*
Mit großen Augen sah uns die Fuchsmama an und blieb einen Moment stehen. Weil wir aber sitzen blieben (wir konnten ja auch gar nicht anders) ging sie dann gemütlich ihren Weg weiter. Gern wären wir ihr gefolgt, aber Frauchen hatte schon wieder neue Blüten gesehen.
Die Robinien blühen und duften herrlich. Herrchen spendierte uns Kekse. Dadurch waren wir abgelenkt und prompt war die Füchsin natürlich verschwunden. Wir wollten ja ihre Spur aufnehmen ... also Nase auf den Boden und los ging es ... bis zum nächsten blühenden Busch. Da rief das Frauchen schon wieder: "Der sieht aber schön aus. Lotte, schnupper doch mal dort."
Immer diese Ablenkungen. So erfahren wir nie wo der Fuchsbau ist. Frauchen ist der Meinung, dass wir das auch gar nicht wissen brauchen. Sie möchte viel lieber wissen, wo dieses Jahr die Maikäfer waren. Draußen haben wir keinen gesehen. Dafür aber Zuhause. Frauchen hat nämlich einen Riesenmaikäfer geschenkt bekommen ... aus Schokolade.
Aber bald ist der Mai vorbei und ob er den Juni noch erlebt ist fraglich.
Oh jeeee, da müssen wir wieder Extrarunden mit Frauchen drehen.
Aber vielleicht treffen wir dabei auch die Füchsin wieder.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte




Dienstag, 26. Mai 2015

Der Eulenhof in Brehna

Nach einem schönen langen Spaziergang haben wir unseren Zweibeinern erlaubt den Eulenhof in Brehna zu besuchen. Uns gefällt es nicht zwischen den vielen, vielen Menschenbeinen zu laufen und deshalb bleiben wir lieber zu Hause. In der Zeit ruhen wir uns aus *schnarch* und passen auf unsere Hütte auf.
Jedes Jahr am Pfingstsonntag ist auf dem Eulenhof "Tag der offenen Tür". Wir haben ja schon hier und hier davon berichtet. Frauchen und Herrchen waren also nun schon zum dritten Mal auf dem Eulenhof zu Besuch und auch diesmal haben sie Fotos mitgebracht.
Bei strahlendem Sonnenschein erschienen diesmal besonders viele Besucher. Der Eulenhof in Brehna ist also längst kein Geheimtipp mehr, sondern wird immer bekannter.
Um so trauriger finden wir es, dass jetzt dieses kleine Natur- und Tierparadies in Schwierigkeiten steckt.
Ein Eulenpaar musste schon umziehen und nun muss noch ein weiteres Eulenpaar ein neues Zuhause finden. Das alles nur, weil sich ein Nachbar, der selbst lange Zeit auf dem Eulenhof geholfen hat, sich durch den "Lärm" der Eulen belästigt fühlt.
Wir können uns darüber kein Urteil erlauben (das hat allerdings sogar ein Gericht getan), sondern wandeln deshalb nur ein Zitat von Friedrich Schiller ab:
"Man kann nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt."
Jedenfalls muss in nächster Zeit ein Schallschutz zum Nachbarn errichtet werden. 
Ein Schallschutz ... wegen der EULEN!!!!
Die Schneeeulen Romeo und Julia machten trotzdem ein freundliches Gesicht.
Und auch die anderen Tiere waren in bester Feiertagslaune. Für die Besucher wurden Würstchen gegrillt und es gab selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Im Hofladen konnte Marmelade und Honig erworben werden und es fand eine kleine Tombola statt. 
Während die Kinder auf der Hüpfburg tobten, konnten sich die Erwachsenen eine kleine Motorrad-Oldtimer Schau ansehen. 
Es war wirklich für jeden etwas dabei und unsere Menschen hatten einen ganz tollen Nachmittag. Nun hoffen sie sehr das auch 2016 wieder am Pfingstsonntag der "Tag der offenen Tür" auf dem Eulenhof in Brehna stattfindet.
Eure Emma und Lotte



Samstag, 23. Mai 2015

Es gibt zwei Neuzugänge bei uns

Dabei handelt es sich um einen neuen gefiederten Stammgast und um eine Fellnase.
Aber ich fang mal lieber von vorne an.
Frauchen hat jetzt einen Vorhang vor die Tür gehangen, damit der Herr Büp nicht mehr so einfach bei uns ein und aus spazieren kann. Das hat dem Herrn Büp gar nicht gefallen und aus Rache hat er Frauchens Blumenzwiebeln, die SIE erst eingebuddelt hatte, einfach wieder ausgebuddelt. Boah, wenn wir das gemacht hätten, da hätte es aber Mecker gegeben.
Was kommt denn da geflogen?
Herr Büp hat zwar behauptet, er hätte nur nach Regenwürmern gesucht, aber ich habe trotzdem mal ein bisschen auf ihn aufgepasst.
Und wie ich da so lag, wurde es auf einmal dunkel über mir. Ich hörte noch ein ganz lautes Flügelschlagen und dann ... dann bin ich abgehauen. 
So ein großer Vogel war hier ja noch nie gelandet.
Diese Ringeltaube ist jetzt Stammgast bei uns geworden und kommt jeden Abend. Sie ist zwar noch ein bisschen scheu, aber sie wird sich schon noch an uns gewöhnen.
Zusammen mit dem Sperling sucht sie sich dann ihr Abendbrot. Mit Herrn Büp hat sie sich auch schon angefreundet. Na ein Glück das jetzt der Vorhang vor der Tür ist. Das würde ja sonst echt voll werden bei uns.
Apropos voll werden ...
Es gibt ja noch einen Neuzugang bei uns.
Eine wollige Fellnase ... oder besser geschrieben, eine Wollnase.
Nachdem ja einige Bommeltiere ein neues Zuhause gefunden haben, war Frauchen der Meinung, dass es Zeit für wolligen Nachwuchs ist. Schon lange hat sie kein Bommeltier mehr gewickelt. Aber jetzt ist ein kleiner Waschbär aus dem Wollkorb gehüpft.
Seht euch das mal an. Der war sogar schon fleißig und hat Wäsche gewaschen. Die Buchsen hängen schon auf der Leine.
So ein Waschbär ist also eine fleißige Haushaltshilfe.
Weil bei uns jetzt alles sauber ist, sucht er einen neuen Wirkungskreis und huscht mal schnell ins Lädchen.

Nun ist schon Pfingsten und wir können euch wieder keine Pfingstrose zeigen.
Jetzt steht die Pflanze schon das dritte Jahr hier und blüht immer noch nicht. Frauchen ist echt enttäuscht.
Aber Lotte hat für euch andere Blümchen im Gärtchen gesucht.
Wir wünschen alles Lesern schöne, sonnige Pfingsttage.
Eure Emma, Lotte und Rambo
mit Frauchen und Herrchen

Mittwoch, 20. Mai 2015

Lila passt sehr gut zu gelb und grün

Leider müssen wir euch heute schon wieder gelbe Bilder zeigen. Ohje, ob sich das noch jemand anguckt? Damit es für euch nicht zu langweilig wird, sind wir auf die Suche nach einer weiteren Farbe gegangen.
LILA
Lila würde doch perfekt dazu passen. Die lilafarbenen Blüten hatten wir schnell gefunden. Ja, jetzt blüht der Flieder. Aber erstmal passte er doch prima zu mir.
Nun hatte sich Frauchen in den Kopf gesetzt, ein Foto zu machen wo lilafarbener Flieder UND leuchtend gelber Raps zu sehen ist.
Puh, das war eine Herausforderung. Aber wenn Frauchen sich was in den Kopf setzt, dann muss das auch klappen.
Mal ein kleines Päuschen einlegen. Der Raps war ja schon mal da. Aber hier war kein Flieder.
Ein kleines Versteckspielchen haben wir auch gemacht.
Psst, seht ihr mich? Aber nicht verraten wo ich bin ... die Lotte sucht mich.
Der Raps ist mittlerweile so hoch gewachsen, dass wir zwischen den Rapsfeldern wunderbar windgeschützt spazieren gehen können.
Hier ist wieder der Flieder ... aber hier stand der Raps auf der falschen Seite und Frauchen kam nicht ran.
Emma hatte schon gar keine Lust mehr und brummelte irgendwas von "nach Hause gehen" vor sich hin.
Aber dann endlich hatte Frauchen den perfekten Platz gefunden und während ich mich im kühlen Gras ausruhe, macht sie endlich ihr heiß begehrtes Foto.
Tadaaaaaa
Lilafarbener Flieder vor leuchtend gelben Raps und dann sogar noch mit blauem Himmel mit kleinen weißen Wölkchen.
Lila passt wirklich sehr gut zu gelb und grün.
Oder was meint ihr?
Eure Emma und Lotte




Sonntag, 17. Mai 2015

Verwandlung

Heute gibt es mal wieder einige Bilder von unseren letzten Spaziergängen. Habt ihr sie schon vermisst? Schließlich blühen noch die Rapsfelder. Das möchten wir solange es geht ausnutzen. Das strahlende Gelb ist einfach zu schön.
Aber dann kam Frauchen auf die Idee mit uns noch auf die Wiese zu gehen.
Hui, da hab ich mich aber beeilt. Auf der Wiese kann Hund doch noch besser flitzen.
Ähhhh, wo ist denn Lotte?
Ach, da kommt sie ja schon angerast.
Haaaalt, wartet, ich komme doch schon.
Frauchen ist einfach weiter gegangen. Die kann Hund echt nicht aus den Augen lassen.
Seht ihr da oben am Bildrand die Beine? Das sind die Beine von Frauchen. Sie läuft einfach weg und wir haben zu tun das wir hinterher kommen. Jetzt aber schnell.
Noch ein kurzer Blick über das blühende Rapsfeld und dann standen wir schon an der Wiese.
Aber wie sieht es denn hier aus?
Unsere Wiese hat sich verwandelt. Die gelben Blüten vom Löwenzahn sind fast weg und jetzt stehen hier viele Pusteblumen.
Lotte war erstmal baff und hat nur gestaunt.
So schön sehen Pusteblumen vor Lottes Fell aus.
Ich wollte die kleinen Schirmchen der Pusteblumen fliegen sehen und bin mitten durch geflitzt.
Jippi ... Frauchen ich kooooomme!
Zu Hause hat sich dann die Lotte verwandelt. Aber seht selbst.
Herrchen hatte im Radio gehört das "Tag des Strohhuts" war und prompt tauchte doch tatsächlich so ein Teil auf.
Und wer bekam das Ding wieder aufgestülpt? Na, dreimal dürft ihr raten.
Ha, haaaaaaa, die Lotte natürlich. 
Ich hab mich da verkrümelt. Mich seht ihr ganz hinten ... rechts oben. 
Nä, da mache ich nicht mit.
Ich zeige euch lieber noch ein Blümchenbild.
Kommt alle gut in die neue Woche.
Eure Emma und Lotte



Donnerstag, 14. Mai 2015

Zwei Schutzengelbärchen ziehen um

Bestimmt seid ihr schon ganz neugierig und möchtet wissen wohin denn nun die Bärchen reisen.
Na fragt uns mal. Hier war vielleicht was los. Geduldig sind die kleinen Bärchen nämlich gar nicht und auch die anderen Häkeltiere fingen schon an zu drängeln und fanden so eine Verlosung absolut spannend.
Frauchen hat alle Namen auf kleine Zettelchen geschrieben und dann in ein Schälchen getan. 
Schon saßen alle drum herum und warteten ganz gespannt das es endlich los ging.
Aber erst brauchten wir noch jemanden, der die Verlosung ganz genau überwacht. Nicht das ihr denkt, wir schummeln.
Die notarielle Aufsicht übernahm ... unser neugieriger Herr Büp.
Ihr könnt uns glauben, seinen amselscharfen Augen entgeht nichts.
So, nun konnte es endlich los gehen.
Die Ziehungshündin Lotte trat an das Schälchen und wühlte ... und wühlte ... und wühlte
(ist spannend, stimmst?)
und jetzt purzelte tatsächlich ein Zettelchen aus der Schale.
Frauchen faltete es auseinander und drückte es dem Bärchen in die Tatze.
Tadaaaaaa
Lieber Casper,
herzlichen Glückwunsch. Zu euch reist das blaue Glücksengelbärchen.

Jetzt konnte das andere Bärchen nicht mehr warten und trommelte schon mit den kleinen Fäustchen auf den Boden.
Sofort kam Ziehungshündin Emma angerannt. Sie weiß ja schließlich wie schwer es ist zu warten.
Seht ihr wie angespannt das kleine Bärchen auf die Schale schaut. Emma hat es natürlich auch spannend gemacht und ordentlich gewühlt bis endlich wieder ein Zettelchen aus der Schale rutschte. Gleich hat sich das Bärchen den Zettel getatzt und ihn zu Frauchen gehalten.
Lieber Charly,
wir gratulieren dir zu dem roten Glücksengelbärchen.

Nun wurde aber gejubelt und alle waren ganz stolz auf die Bärchen. Wir finden es total witzig, das zum Herrentag zwei Hundemännerlose aus dem Lostöpfchen gerutscht sind.
Alle anderen sollen bitte nicht traurig sein. Die nächste Verlosung kommt bestimmt.
Zum Trost schicken wir euch einen ganz lieben Blumengruß aus unserem Gärtchen.
Allen Männern wünschen wir noch einen schönen Herr(ch)entag.
Eure Emma und Lotte

PS. Lieber Casper und lieber Charly, schreibt uns bitte eine E-Mail mit eurer Adresse.

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